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Wer waren die „Kärntner Freiwilligen Schützen?"


Der kleinste und der größte SchützeEs waren jene noch nicht wehrpflichtigen Jungen ab dem 15. Lebensjahr und die von der Wehrpflicht entbundenen Männer ab dem 65. Lebensjahr, die im 1.Weltkrieg aufgrund der Kriegserklärung Italiens an die Österreichisch-Ungarische Monarchie am 23. Mai 1915 an die von regulären Truppen entblößte Südgrenze eilten, um dem damaligen Gegner den Eintritt in und die Wegnahme ihrer geliebten Heimat zu verwehren. Getreu den Vorbildern und in Erinnerung an die schon 1809 unter Johann Baptist TÜRK als „Freiwilliger Landsturm" und unter Hptm HIEBLER als „Gailtaler Schützen" aufgerufenen Freiwilligen, welche gegen die Franzosen kämpften, sowie jene 1848 von Kaiser Ferdinand aufgebotenen „Kärntner Freiwilligen Schützen", die den Plöckenpaß verteidigten und auch 1866 dort für die Heimat kämpften, haben sich diese JUNGEN und ALTEN oft bis im 85. Lebensjahr spontan in größter Gefahr freiwillig zur Verteidigung der Heimat eingesetzt. Sie kämpften vom Wolaya-See entlang bis zur Wischberggruppe bei Tarvis. Beim Vormarsch in Italien ging es über den Monte Cimone bis zum Ortler, wo sie im Bereich des Stilfser Joches ihre letzten Stellungen hatten. Von dort ging es nach dem Ende des 1.Weltkrieges geordnet zurück in die Kärntner Heimat.

„Die Not der Heimat war ihnen Befehl - die Treue zu Kärnten ihr Glaube."

Die Kärntner Freiwilligen Schützen (pdf)
Von der Aufstellung 1915 bis zum bitteren Ende 1918
Zusammengestellt und bearbeitet von Hubert Fankhauser